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Brighteyes (Germany)- 11/3
Aus Taiwan landen nicht nur Computer oder andere technische Geräte auf den deutschen Tischen, nein, die Metal-Band SERAPHIM bringt ihr drittes Studioalbum in die Läden. Mit den bisherigen beiden Alben konnten SERAPHIM auch hierzulande schon für beachtliche Resonanzen in den Medien sorgen und mit „Ai“ wird sich dies weiter positiv fortsetzen.

Sängerin Pay ist dabei als fernöstliche Antwort auf Tarja (Nightwish) zu sehen, denn diese Frontlady besitzt eine wunderschöne klare, aber auch zugleich kräftige Stimme, die hervorragend zur Musik von SERAPHIM passt. Der Eröffnungssong „Tears“ ist jedenfalls ein sehr cooler Track, der von der Struktur her an Masterplan oder eben o.g.

Nightwish erinnert. Leider ist mein Abendkurs bei der Volkshochschule in Taiwanesisch noch nicht zustande gekommen, denn die Lady singt in ihrer Muttersprache und lässt somit nur die englischen Übersetzungen im Booklet als Rettungsanker zurück. Das langsame „Is That?“ ist eine wunderschöne Ballade, die das verliebte und enttäuschte Herz langsam in der Frühlingssonne auftauen lässt.

SERAPHIM können mit diesem „Ai“ bestimmt auch in unseren Breiten für Überraschungen sorgen, denn das ungeheure Potenzial hört man den einzelnen Songs dieses neuen Albums deutlich an. Ich bin mir sicher, dass SERAPHIM es mit bekannteren Bands locker aufnehmen können. So stelle ich mir jedenfalls einen guten Import „Made In Taiwan“ vor.

11 von 13 Augen

Tom Klaner

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